Wer kennt sie nicht die grazilen Tanzschuhe fürs Ballett ? Seit Jahrzehnten strahlen sie einen besonderen Reiz, insbesondere für Mädchen, aus. Die Rede ist von Spitzenschuhen. Fast jedes kleine Mädchen träumt irgendwann mal davon als Primaballerina auf der Bühne zu stehen. Doch auf das Tragen eines Spitzenschuhs will ein Fuß vorbereitet werden.
Der Spitzentanz verlangt dem Fuß eine enorm hohe Belastung ab. Daher gilt ein Richtwert bei Ballettschülern, der sagt, dass etwa erst ab einem Alter von 10 bis 12 Jahren mit dem Spitzentanz begonnen werden sollte. Denn ab diesem Alter ist die Knochenstruktur des Fußes ausgebildet.
Bevor also ein Spitzenschuh zum ersten Mal angezogen werden kann, werden die Füße jahrelang auf diesen Augenblick vorbereitet und die Muskulatur gestärkt. Bei diesem Training kommen Soft Points zum Einsatz oder aber auch Schläppchen. Einen untrainierten Fuß in Spitzenschuhe zu stecken und versuchen damit zu tanzen, wäre fatal. Spitzenschuhe müssen optimal sitzen, sie sollten am Fuß anliegen wie eine zweite Haut. Dennoch dauert es eine ganze Weile bis die Tanzschuhe so geschmeidig sind, dass sie bei einer Aufführung getragen werden können.
Was ist das Besondere an Spitzenschuhen? Spitzenschuhe sind Schuhe ohne rechts-links-Unterscheidung. Das heißt es ist ein zweiballiger Schuh dessen Schuhspitze ausgefüllt und zusätzlich versteift ist. An den Seiten der Spitzenschuhe sind Seidenbänder befestigt. Diese werden um die Fußfesseln geschlungen und verknotet. Dies dient zur zusätzlichen Fixierung am Fuß.
Tanzschuhe gibt es in vielen unterschiedlichen Farben. Neben den Klassikern in schwarz und weiß, gibt es Spitzenschuhen auch noch in zarten Rosètönen, gelb oder aber in grün. So ist es ohne Probleme möglich, den farblich passenden Tanzschuh zum Kostüm zu finden.